Caterna Die Online Sehschulung bei Amblyopie 21 Jahre Erfahrung

Caterna + Okklusion ist eine wirksame Kombitherapie für Kinder mit einer funktionalen Sehschwäche – der sogenannten Amblyopie.

Einfach von Zuhause

Die Cater­na Ther­a­pie lässt sich ein­fach zu Hause am Lap­top oder Com­put­er durch­führen und ist ein­fach in den Fam­i­lien­all­t­ag einzubinden.

Innovative Stimulation
des Auges

 Durch ein spezielles Wellen­muster im Hin­ter­grund unser­er Online Spiele wird die Verbindung von Gehirn und Auge stim­uliert und somit das schwache Auge trainiert.

Medizinisch Zertifiziert

Cater­na wurde an der TU Dres­den entwick­elt und in Anwen­der­stu­di­en getestet. Zusät­zlich ist es ein MPG- und CE-klas­si­fiziertes Medizinprodukt.

Die Sehschu­lung wird in Kom­bi­na­tion mit der bewährten Okklu­sion­s­ther­a­pie – dem Abkleben des starken Auges – einge­set­zt und macht diese dop­pelt so effek­tiv (3). Die Übun­gen find­en in Form von Online-Spie­len statt und kön­nen kinder­le­icht Zuhause durchge­führt werden.

Ein spezielles Wellen­muster im Hin­ter­grund der Online-Spiele stim­uliert das Gehirn dazu das schwache Auge wieder zu aktivieren. Täglich sind dafür etwa 30 bis 45 Minuten Train­ingszeit nötig. Die span­nen­den Cater­na Online-Spiele wer­den während der Okklu­sion­szeit am heimis­chen Com­put­er gespielt und dienen der Ther­a­piead­härenz (1). Je nach Alter und Inter­essen ste­hen ins­ge­samt zehn ver­schiedene Spiele zu Auswahl.

So bleibt das Kind gerne dran und verbessert in rel­a­tiv kurz­er Zeit spielerisch sein Sehver­mö­gen. Der Spaß an der Cater­na Sehschu­lung steigert darüber hin­aus die Moti­va­tion für die Behand­lung mit dem Okklusionspflaster.

Auf­grund unser­er Zer­ti­fizierung als Medi­z­in­pro­dukt und des Wirk­samkeit­snach­weis­es kon­nten wir erre­ichen dass Stand 2020 40% aller Krankenkassen die Behand­lungs­ge­bühren in Höhe von 380 Euro übernehmen. In unser­er Über­sicht, kön­nen Sie sehen ob Ihre Krankenkasse bere­its dabei ist.

Die Vorteile im Überblick

  • Ein­fach und bequem von Zuhause
  • Macht die Okklu­sion­s­ther­a­pie mit Pflaster effektiver
  • Das Behand­lung­spro­tokoll gibt dem Arzt Hin­weise auf den Therapieverlauf
  • Zer­ti­fiziertes Medi­z­in­pro­dukt Klasse 1 (EU)
  • ISO 13485
  • Wäh­le aus 10 span­nen­den Spielen

Buchen Sie eine Therapie:

Sie sind auf die Cater­na Sehschu­lung aufmerk­sam gewor­den und nun fra­gen Sie sich, ob Ihre Kranken­ver­sicherung die Kosten von 380 € übernimmt?

Die Wirk­samkeit von Cater­na wurde in wis­senschaftlichen Stu­di­en vali­diert und deshalb übernehmen bere­its mehr als 36 inno­v­a­tive geset­zliche Kranken­ver­sicherun­gen die Kosten für die Cater­na Online-Sehschu­lung im Rah­men von Selek­tivverträ­gen. Vier inno­v­a­tive pri­vate Kranken­ver­sicherun­gen – Axa, Sig­nal Iduna, Hanse­Merkur und Allianz erstat­ten sich­er, die restlichen in der Regel mit Empfehlungsschreiben.

Im Fol­gen­den zeigen wir Ihnen die zwei Optio­nen die Ihnen zur Ver­fü­gung stehen.

Fall 1: Meine Krankenkasse ist dabei

Ist Ihre Krankenkasse auf dieser Seite gelis­tet, übern­immt sie die Ther­a­piekosten. Bei geset­zlichen Krankenkassen reicht in diesem Fall eine Verord­nung eines Auge­narztes aus, um Cater­na zu starten. Pri­vate Krankenkassen wie die Axa, Sig­nal Iduna, Hanse­Merkur und Allianz erstat­ten Ihnen die Kosten im Nachhinein.

Fall 2: Meine Krankenkasse ist nicht dabei.

Grund­sät­zlich kön­nen Sie bei Ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Kostenüber­nahme nach § 13 SGB V stellen. Gerne kön­nen Sie dieses For­mu­lar nutzen, damit wir Ihnen einen Kosten­vo­ran­schlag erstellen, den Sie bei Ihrer Kranken­ver­sicherung zusam­men mit einem Empfehlungss­chreiben eines Auge­narztes einreichen.

Mit ein­er Erfol­gswahrschein­lichkeit von weniger als 40 % (DAK und AOK Plus Ver­sicherte <10 %) und mehrwöchiger Verzögerung mit viel „Papierkram“ – bei 60 % Ablehnungsquote – empfehlen wir Ihnen die Ther­a­pie ein­fach als Selb­stzahler zu begin­nen. Es lohnt sich, denn Okklu­sion in Kom­bi­na­tion mit Cater­na ist dop­pelt so effek­tiv wie Okklu­sion ohne Caterna.

Klinische Studien zur Caterna Therapie

Bere­its 1995 begann an der Tech­nis­chen Uni­ver­sität Dres­den eine Forschungs­gruppe mit der Entwick­lung ein­er com­puterun­ter­stützten Sehschu­lung bei Ambly­opie. Das inno­v­a­tive Ver­fahren wurde in zwei klin­is­chen Stu­di­en unter­sucht und in den Fol­ge­jahren bis zur fer­ti­gen Prax­isan­wen­dung weit­er entwickelt.

In mehreren Stu­di­en (Pilot‑, prospek­tive mul­ti­zen­trische – sowie Anwen­dungsstu­di­en) kon­nte die Wirk­samkeit der Sehschu­lung als Ergänzung zur Okklu­sion gezeigt werden

Wirkungsweise der Sehschulung

Bei Ambly­opie ist die Inter­ak­tion zwis­chen Form- und Bewe­gungsse­hen gestört, d.h. die Impulse der ver­schiede­nen visuellen Kanäle kön­nen nicht syn­chro­nisiert werden.

Bei der Online –Ther­a­pie wird die förder­liche Wirkung drif­ten­der Licht­streifen (Sinu­soidal-git­tern) auf das Fix­a­tionsver­hal­ten ambly­op­er Augen genutzt durch syn­chrone Stim­ulierung  der Bewe­gungs- und Formkanäle.

Proban­den

Je nach Stu­di­en­de­sign wur­den bis zu 203 Ambly­opiepa­tien­ten im Alter von 3–14 Jahren per Zufall der Placebo-(neutraler grauer Hin­ter­grund mit PC-Spie­len im Vorder­grund) bzw. der Verum­gruppe (drif­ten­des Sinus­git­ter mit PC-Spie­len) zugeordnet.

Meth­ode

Die Sehschu­lung wurde sowohl in der Klinik als auch als Heim­schu­lung 2mal tägl. für 20 min über einen Zeitraum von 14 Tagen bis 6 Monate zusät­zlich zur Okklu­sion durchge­führt. Die Prü­fung des Nah- (40 cm Abstand) und Fer­n­vi­s­us (4m Abstand) erfol­gte entsprechend der Din-Norm (kor­rek­te Erken­nung von 4 der 6 Sehze­ichen) mit Lan­doltrin­gen und zwar als Rei­henop­to­typen und als Einzelop­to­typen durch einen verblind­e­ten Prü­farzt (Zuord­nung zur Place­bo-bzw. Verum­gruppe war nicht bekannt).

Ergeb­nisse

Nach Abschluss der Okklu­sions­be­hand­lung lässt sich durch Fort­set­zung der Ther­a­pie  mit­tels der Kom­bi­na­tion Okklu­sion / Sehschule  in der Verum­gruppe im Ver­gle­ich zur Place­bo­gruppe  nochmals eine zusät­zliche Verbesserung des Nah- und Fer­n­vi­s­us um durch­schnit­tlich zwei Vis­usstufen erreichen.

Faz­it

Das Ver­fahren ist geeignet eine unter Okklu­sion stag­nierende Vis­usen­twick­lung zu stim­ulieren und ins­beson­dere Trennschwierigkeit­en, d.h. das kor­rek­te Erken­nen von Buch­staben- und Zahlen­rei­hen zu verbessern.

www.caterna.de

Spezialität

Amblyopie

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